Archiv der Kategorie: Allgemein

Ältere Artikel 2020/2021

Wolfhound GmbH spendet für Marienheim

Unter dem Motto: „Ingwer für helfende Hände“
Erfrischungsgetränk für „Helde:innen der Pandemie“
Die 2 Jungunternehmerinnen Fr. Britta Bolsmann und Fr. Irja Geppert haben ihr Unternehmen Wolfhound im letzten Jahr gegründet und ein Erfrischungsgetränk auf Ingwerbasis auf den Markt gebracht, das sich vor allem durch seine Herstellung mit echtem frischen BIO Ingwer von anderen Ingwer Getränken auf dem Markt abhebt.
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Bericht der Jugendsprecherinnen 2021

Die Jugendsprecherinnen Steffi Kintzel und Anna Hintermaier gaben dem Gemeinderat anhand einer sehr anschaulichen Präsentation einen Bericht über die Situation in Glonn. Unter anderem haben sie mit vielen Jugendlichen gesprochen und auch hochinteressante Informationen zur Jugendarbeit in den Vereinen zusammengetragen. Den Bericht können Sie hier einsehen.
Power Point Präsentation der Jugendsprecherinnen April 2021


Corona Tests
Informationen zu Corona-Testmöglichkeiten im Landkreis Ebersberg


Impfterminanmeldung per Post


Sie sind 80 Jahre oder älter? Sie haben sich für Ihre Coronaschutzimpfung noch nicht angemeldet?
Und Sie wollen sich impfen lassen. Wir rufen Sie zur Registrierung an!
Im Rathaus erhalten Sie Anmeldungskarten. Bitte füllen Sie diese aus und schicken Sie sie in dem beigefügten vorfrankierten Kuvert zurück.
Die Rücksendung ist kostenlos.


Bürgerentscheid
Am 16. Mai 2021 findet im Landkreis Ebersberg ein Bürgerentscheid zur Windenergie im Ebersberger Forst statt.
Der Kreistag des Landkreises Ebersberg hat beschlossen, die Bürgerinnen und Bürger zu diesem zentralen Klimaschutzprojekt zu befragen (siehe dazu auch den Kreistagsbeschluss vom 27.01.2020 in der Rubrik „Landschaftsschutzgebiet“).
Die Fragestellung im Bürgerentscheid lautet wie folgt:
“Sind Sie dafür, dass der Landkreis Ebersberg zur Erreichung der Ziele des Klimaschutzes und zur Förderung der Landschaftspflege die ihm zur Verfügung stehenden grundstücksrechtlichen Möglichkeiten ausschöpft, um darauf hinzuwirken, dass im Ebersberger Forst maximal fünf Windräder errichtet werden?”
Alle weiteren Informationen finden Sie unter
https://windenergie-landkreis-
ebersberg.de/Projekte/Ebersberger_Forst/buergerentscheid


Windenergie im Ebersberger Forst


Termine für Bürgerdialoge und Exkursionen stehen fest.
Mit einer kombinierten Brief- und Urnenwahl können die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ebersberg am 16. Mai 2021 über die fünf geplanten Windräder im Ebersberger Forst entschei-den. Damit sich die Menschen im Landkreis bestmöglich auf diese Entscheidung vorbereiten können, bietet die Energieagentur Ebersberg-München ein Bündel an Informationsmöglichkei-ten an. Die erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Windenergie ist die Internetseite www.windenergie-ebersberger-forst.de.
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ISEK – 415 Fragebögen wurden beantwortet

Januar 2021: Der Rücklauf der 1. Bürgerbefragung zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept – kurz ISEK – für den Markt Glonn war überwältigend!
415 Fragebögen haben wir digital oder als Flyer zurückbekommen. Es freut uns, dass sich so viele Glonner für ihren Ort interessieren! Vielen Dank an alle! Derzeit werden alle Antworten ausgewertet. Voraussichtlich im März werden wir von Ihren Anregungen berichten können.


Mikrozensus 2021 im Januar gestartet
Interviewerinnen und Interviewer des Landesamts für Statistik in Fürth bitten um Auskunft
Der Mikrozensus ist die größte amtliche Haushaltsbefragung in Deutschland. Seit mehr als 60 Jahren wird in Bayern und im gesamten Bundesgebiet jährlich etwa ein Prozent der Bevölkerung befragt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik in Fürth betrifft dies in Bayern rund 60 000 Haushalte. Sie werden im Verlauf des Jahres von speziell für diese Erhebung geschulten Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht.
Mehr Informationen – Zur Pressemitteilung


 

Besucherinfo Rathaus
Für den Besucherzutritt in das Rathaus Glonn ist
ab Montag, 18.01.2021, das Tragen einer FFP-2-Maske erforderlich.


Erster Bürgerdialog im Rahmen des ISEK für den Markt Glonn

Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

Ein Ort ist ein komplexes System, in dem unterschiedlichste Belange berücksichtigt werden müssen. Jede/-r hat ihre/seine eigene Vorstellung, wie der Markt Glonn auszusehen und zu funktionieren hat. Gemeinsam sind Mittel und Wege zu finden, die allen gerecht werden. Dazu ist ein konstruktiver Meinungsaustausch und das Erarbeiten eines Konsens von besondere Bedeutung. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und beantworten Sie die folgenden Fragen. Es wäre sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Anregungen möglichst konkret und realistisch formulieren. Vielen Dank schon vorab für Ihr Engagement!
Hier können Sie an der Online-Umfrage teilehmen!


Münchener Familienpass 2021
Seit Montag, 7. Dezember, startete der Verkauf des Münchner Familienpasses 2021 in Ihrer Gemeinde. Dieses Projekt ist eine Kooperation des Kreisjugendamtes Ebersberg und der Stadt München und bietet für nur 6 Euro ein ganzes Jahr lang spannende Unternehmungen und jede Menge Ermäßigungen für die gesamte Familie. Das Angebot umfasst Führungen durch verschiedene Museen, spannende Exkursionen durch die Natur, Workshops rund um Ökologie und alternative Energien, Rafting auf der Isar, Kreativangebote wie Buchbinden, Floßbau, Schreinern, Kochen und vieles mehr.
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Die Kleiderkammer Glonn bezieht neue Räume!Von links: Charlotte Gummert-Schulze – Glonn, Irmgard Wirl – Assling, Marcela Peschke – Glonn Dagmar Frey – Assling, Dirk Schulze – Glonn, Annegret Biehn – Assling, Ralf Dengler – Oberpframmern

Dank des Hinweises einer guten Kundin haben wir passende, helle und sehr freundliche Räume gefunden! Die Kleiderkammer Glonn kann also diesen November umziehen. Im Zuge dessen ändert sich zukünftig auch der Öffnungstag von Mittwoch auf Donnerstag! Erstmalig öffnet die neue Kleiderkammer somit am Donnerstag, 3. Dezember 2020 von 14:00- 17:00 Uhr. Die Adresse der neuen Kleiderkammer lautet: 85625 Baiern, Kulbing Nr. 3 (rechterhand die freistehende Gebäudezeile) von Glonn kommend Richtung Bruckmühl (mit dem Pkw 7 Minuten, 6 km, mit dem Bus Linien 411/413). Um sich besser zurechtzufinden: Nr. 1 Gemeindeverwaltung, Nr. 3 Kleiderkammer, Nr. 5 Getränkemarkt Loidl. Sie erreichen die Kleiderkammer unter: 08092-2509361 (Annegret Biehn).
Ein herzlicher Dank gilt auch Herrn Martin Riedl, dem 1. Bürgermeister der Gemeinde Baiern für die offenen und freundlichen Gespräche, wir freuen uns sehr und fühlen uns willkommen.Voller Freude und Motivation, dass wir wieder für Sie alle da sein können, auch unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Corona-Vorschriften, hoffen wir auf Ihren baldigen Besuch (bitte vergessen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz nicht). Bis zum Wiedersehen – bleiben Sie alle gesund, Ihr Team der Kleiderkammer und Annegret Biehn.


Auswirkungen des Corona-Virus:
Rathausbesuche
nur bei vorheriger Anmeldung möglich
Im Rathaus Glonn ist Parteiverkehr nach wie vor zu allen Anliegen möglich.
Aus Gründen des Infektionsschutzes -insbesondere zur Wahrung des vorgeschriebenen Abstands aufgrund fehlender Warteraum-Kapazitäten- können Erledigungen durch die Bürger*Innen allerdings weiterhin
ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung
mit dem Sachbearbeiter bzw. der Fachabteilung erfolgen. Es wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen, da insbesondere im Bereich Standesamt, Passamt, Einwohnermeldeamt, und Gewerbeamt aktuell mit Wartezeiten von bis zu einer Woche zu rechnen ist. Das Tragen von Gesichtsmasken durch die Besucher ist erforderlich.
Das Rathaus ist erreichbar unter 08093/9097-0, es erfolgt dann die Weiterleitung zum jeweiligen Sachbearbeiter. Die Durchwahl der einzelnen Mitarbeiter ist auch auf der Homepage https://www.vg-glonn.de/Ansprechpartner-glonn/ ersichtlich.
Wir bitten um Verständnis für diese unabdingbare Regelung. Nur so kann der geforderte Schutz von Mitarbeitern und Besuchern bestmöglich gewährleistet werden.
Alois Huber, Geschäfsleitung VG Glonn


Münchner Ferienpass 2020-2021

Endlich mal wieder raus und etwas erleben? Trotz Corona gibt es im Münchener Ferienpass viele tolle Angebote, die wieder etwas Farbe in den Alltag und vor allem die Ferien bringen.
Der Ferienpass des Stadtjugendamtes München ist, in Kooperation mit dem Kreisjugendamt Ebersberg, über die Gemeinden im Landkreis Ebersberg in den Rathäusern zu erwerben. Der Ferienpass ist vom 02.11.2020 bis 13.09.2021 gültig….
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Bernhard Nowotny wurde für 40 Jahre Dienst beim BRK geehrt.<Bild v.l.: Stefan Jirsak, 3. Bgm; Bernhard Nowotny; ??, Robert Niedergesäß, Landrat)Bild v.l.: Stefan Jirsak, 3. Bgm; Bernhard Nowotny; Pola Gülberg, Robert Niedergesäß, Landrat)
Landrat Robert Niedergesäß überreichte am 21.9.2020 Bernhard Nowotny das „Ehrenzeichen am Bande des Freistaates Bayern in Gold“ für 40 jährige Dienstzeit beim Bayerischen Roten Kreuz. Bernhard Nowotny hat sich in den zurückliegenden Jahren in vorbildlichster Weise für die Belange des BRK und die Mitmenschen eingesetzt. Sehr viele Jahre hat er unzählige Stunden ehrenamtlich für uns Glonner erbracht, bevor er den Schwerpunkt seines Engagement auf die Kreisebene verlegte. Besonders hervorzuheben ist hierbei sicherlich die Gründung des HvO (Helfer vor Ort) im Jahre 1988 und dem Aufbau dieses ehrenamtlichen Rettungsdienst. In den vergangenen mehr als 30 Jahren konnte der HvO sehr vielen Menschen in Glonn und umliegenden Gemeinden erste Hilfe leisten. Dadurch verkürzte sich die Hilfsfrist deutlich gegenüber des gesetzlichen Rettungsdienstes, welcher erst seit Herbst 2019 zwischen 8.00 Uhr und 22.00 Uhr in Glonn stationiert ist. Darüber hinaus war Herr Nowotny über 10 Jahre BRK Bereitschaftsleiter in Glonn und ist seit 1997 im Kreis sehr engagiert. Wir gratulieren Herrn Nowotny sehr herzlich zu dieser Auszeichnung und bedanken uns für das vielfältige, wichtige Engagement!

Bilder Wetterling-Haslach-Forellenstraße

Alle Bilder: Gemeindearchiv Glonn/Luftbildverlag Betram
Bild 1: Ausschnitt Wetterling 1967
Bild 2: Ausschnitt Forellenstraße 1967
Bild 3: Glonn 1965 von Süden über Hecken
Bild 4: Ausschnitt aus Glonn 1965
Bild 5: Glonn 1961 von Nord-Ost über Zinneberg
Bild 6: Ausschnitt aus Glonn 1961

Wetterling – Haslach – Forellenstraße

Um 1960 war die Einwohnerzahl auf etwa 2880 gesunken – Flüchtlinge waren weitergezogen, dorthin, wo es Arbeit und Wohnung gab, Evakuierte konnten in ihre Wohnungen zurück – doch die Wohnungsnot, bzw. die Enge in den vorhandenen Wohnungen war immer noch groß. In den Vormerklisten für Wohnungssuchende in Glonn finden sich 1959 noch immer 47 Familien, mit insgesamt 156 Personen, darunter 47 Kinder unter 14, die eine Wohnung suchen, weil ihre Unterkunft nur behelfsmäßig, befristet, kalt, feucht, ohne Bad und für Familien zumeist viel zu klein ist. Nicht wenige leben schon seit einigen Jahren mit ihren Kindern in einem einzigen Zimmer ohne Bad und eigene Küche. 1961 sind es zwar nur  noch 44 Familien, aber immer noch 150 Personen, darunter 45 Kinder unter 14.

Doch der einsetzende Wirtschaftsaufschwung ermöglichte andererseits manchem schon wieder den Traum von der großzügigen Villa im Grünen. Der Eichenweg in Haslach, die Siedlung in Wetterling und auch ein Teil der Forellenstraße stehen für diese Entwicklung. Zu diesem Zeitpunkt galt als Grundlage der Bebauung noch immer der Wirtschaftsplan von 1952, in dem diese gewünschten Bauvorhaben aber nicht vorgesehen waren. Da in allen drei Baugebieten einige Grundstücke wohl bereits verkauft waren und weil man wegen der Zersiedelung und der Abwassersituation wahrscheinlich Schwierigkeiten bei der Genehmigung befürchtete, gab die Gemeinde dem Drängen des Landratsamtes, sich zum Wohnsiedlungsgebiet zu erklären erst nach, als die Bebauungsfähigkeit der Grundstücke, vor allem die des abgelegenen Baugebietes in Haslach, geklärt war. 1960 erfolgte dann aber doch sehr schnell die Erklärung zum Wohnsiedlungsgebiet, womit dann auch in Zukunft Erschließung und Nachfolgelasten eindeutig gesetzlich geregelt waren. Auch der Wirtschaftsplan von 1952 wurde nicht mehr verlängert und nicht zuletzt im Zuge der neuen Flächennutzungsplanung wurde deutlich, dass ohne den Bau einer gemeindeweiten Kanalisation mit Kläranlage dem Wachstum enge Grenzen gesetzt waren und vom Landratsamt auch gesetzt wurden. So blieben diese drei Siedlungen für eine Weile die letzten größeren Wohnbebauungen– nun beschäftigte sich die Gemeinde ab 1961 vorrangig mit der Planung, dem Bau und der Finanzierung der Ortskanalisation und der Kläranlage, die 1965 eingeweiht wurde.

Wetterling 1967 Bild:Archiv/Luftbildverlag Bertram

Forellenstraße 1967; Bild: Archiv/Luftbildverlag Betram

In Wetterling standen bereits seit Ende der 30er Jahre im Schießstättenweg einige kleinere Häuser, eigentlich die erste “Siedlung” in Glonn. Die “Bayerische Bauernsiedlung” hatte aus dem Verkauf des Gutes Herrmannsdorf Grundstücke erworben und verkaufte diese Ende der 30er Jahre an bauwillige “Siedler” zur “Neubildung des deutschen Bauerntums”.

Der neue Bebauungsplan sah nun allerdings eine Hangbebauung mit “Villen“ in Aussichtslage vor, genauso wie am Eichenweg in Glonn und im hinteren Teil der Forellenstraße. Da alle drei Hanglagen nur locker bebaut werden sollten, um nicht allzu sehr das Landschaftsbild zu beeinträchtigen, ergaben sich große Grundstücke, die natürlich auch entsprechende Preise hatten. Die entstehenden Bauplätze, 18 in Haslach, 13 in Wetterling und 14 im hinteren Teil der Forellenstraße waren weniger eine Möglichkeit für kinderreiche Familien aus Glonn oder Vertriebene ohne Vermögen zum eigenen Haus zu kommen, sondern entsprachen unter anderem auch ein bisschen dem Wunsch der Gemeinde, die eigene Attraktivität als Kleinzentrum und  die Bedeutung als „gehobenem“ ländlichem Wohnort vor den Toren Münchens zu stärken und so fanden sich unter den Bauwilligen auch viele besser situierte Akademiker z. B. aus München, die hier noch vergleichsweise günstig bauen konnten.

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Spende für die Glonner Feuerwehr

Auf dem Bild v.l: Stefan Riedl und Stefan Hilger (Raiffeisen-Volksbank), Thomas Daxner, Wolfgang Holzbauer und Stefan Jaensch

Die Raiffeisen-Volksbank Ebersberg und die Allianz Deutschland AG unterstützen mit einer Spende von  2.000€ die Anschaffung eines Überlebensanzugs  für die Freiwillige Feuerwehr Glonn.
Als Versicherer kennt die Allianz die vielfältigen Risiken im Alltag – seien es Brände, Unfälle, Überschwemmungen oder Stürme. „Wir sind uns deshalb der Bedeutung der Arbeit bewusst, die tagtäglich unzählige – häufig ehrenamtliche – Helfer leisten. Mit dieser Aktion tragen wir dazu bei, die Ausrüstung der Feuerwehr zu verbessern“, sagt Stefan Hilger, Leiter Versicherungsdienst der Raiffeisen-Volksbank, bei der Übergabe der Spende.
Der zweite Überlebensanzug wird für Notfälle verschiedenster Art an den umliegenden Seen (Kastensee, Steinsee, Lauser Weiher…) eingesetzt und ist eine sinnvolle Anschaffung, da künftig nun zwei Retter gleichzeitig im Einsatz sein können. Durch die Spende wird der qualitativ hohe Ausbildungsstandard der Freiwilligen Feuerwehr Glonn weiter sichergestellt. „Denn nur durch eine gut ausgestattete Feuerwehr können wir eine schnelle und effektive Hilfe gewährleisten und in Not geratene Mitbürger schnell und professionell versorgen“, sagt Kommandant Stefan Jaensch.  „Wir sind der Versicherungsdienstabteilung der Raiffeisen-Volksbank daher sehr dankbar für ihr Engagement.“  Die Spende der Allianz ist Teil des gesellschaftlichen Engagements des Unternehmens. Gefördert werden unter anderem ausgewählte Projekte, die zur Sicherheit der Bevölkerung beitragen.

Eberwerk baut neue Schaltstation bei Zinneberg


Investition für die Energiewende im Landkreis Ebersberg
Die regionale Netzgesellschaft EBERnetz GmbH & Co. KG hat rund 3 Millionen Euro in eine neue 20-kV-Schaltstation nordöstlich von Glonn im Landkreis Ebersberg investiert. Die Schaltstation wurde im Auftrag der EBERnetz GmbH & Co. KG von der Bayernwerk Netz GmbH errichtet. Auf diese Weise wird das Stromnetz verstärkt, so dass ein weiterer Zuwachs an erneuerbaren Energien in der Region möglich ist.

 Erneuerbare Energien in der Region konnten in den vergangenen Jahren deutlich zulegen, vor allem durch einen regelrechten Photovoltaik-Boom: Seit 2010 hat sich die installierte Leistung von Photovoltaik-Anlagen im Landkreis Ebersberg von rund 30.000 Kilowatt auf fast 74.000 Kilowatt bis Ende 2019 erhöht. Setzt sich dieser Trend fort, würde es zu einer flächendeckenden Überschreitung der zulässigen Spannungsverhältnisse im örtlichen Stromnetz kommen. Mit der neuen 20-kV- Schaltstation hat die EBERnetz GmbH & Co. KG vorausschauend in die Versorgungssicherheit der Region investiert. Als Wegbereiter der Energiewende schafft die EBERnetz GmbH & Co. KG in ihrem Netzgebiet zudem eine erhebliche Kapazitätserweiterung für den Anschluss weiterer Erzeugungsanlagen an ihr Stromnetz.

Im Januar 2018 starteten die Bauarbeiten für die neue Schaltstation auf der grünen Wiese vor den Toren Glonns und sind mittlerweile vollständig abgeschlossen. Nach der sukzessiven Inbetriebnahme bis Ende Juli 2020 stellt die neue Schaltstation für den südwestlichen Teil des Netzgebietes der EBERnetz GmbH & Co. KG einen neuen Knotenpunkt im Mittelspannungsnetz dar.
Die Schaltstation ist in einem 8 mal 4 Meter großen Fertigteil-Betongebäude untergebracht. Sie wurde mit einem bereits bestehenden 14 Kilometer langen 240-mm²-Kabel und über ein 15 km langes, leistungsstärkeres 400-mm²-Kabel an das Umspannwerk Ebersberg (bei Gsprait) angebunden. Zur Einbindung wurden neun Kilometer Mittelspannungskabel mit einem Querschnitt von 240 mm² neu verlegt. Im Zuge der Anbindungsmaßnahmen wurde zwischen dem Umspannwerk Ebersberg und der Schaltstation Glonn auch ein Lichtwellenleiter-Kabel verlegt, welches zur Datenübertragung der neuen Schaltstation dient. Somit kann diese Schaltstation von der Ferne aus überwacht und in eine intelligente Netzsteuerung der Bayernwerk Netz GmbH integriert werden.

Hintergrund:

Die EBERnetz GmbH & Co. KG ist Eigentümer des Stromnetzes in 20 Kommunen des Landkreises Ebersberg und ist mehrheitlich im Besitz von 19 Landkreiskommunen. An das an die Bayernwerk Netz GmbH verpachtete Stromnetz sind 4.543 Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von ca. 90 MW angebunden, davon 82 % Photovoltaik (Stand 31.12.2019).

 

Wolfhound GmbH spendet für Marienheim

Unter dem Motto: „Ingwer für helfende Hände“
Erfrischungsgetränk für „Helde:innen der Pandemie“
Die 2 Jungunternehmerinnen Fr. Britta Bolsmann und Fr. Irja Geppert haben ihr Unternehmen Wolfhound im letzten Jahr gegründet und ein Erfrischungsgetränk auf Ingwerbasis auf den Markt gebracht, das sich vor allem durch seine Herstellung mit echtem frischen BIO Ingwer von anderen Ingwer Getränken auf dem Markt abhebt. Im Juni begonnen, haben sie schnell Kunden im Kreis Ebersberg in Handel und Gastronomie gefunden. Die erste Abfüllung war recht schnell verkauft und so wurde eine zweite bereits im August getätigt. Der Abverkauf in der Gastronomie wurde jedoch durch den 2. Lockdown komplett ausgebremst. Nun stehen die beiden Damen vor der Situation, dass das MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) abläuft. Beim Handel wurde die Ware gegen Neuware, die nun übrigens auch ein BIO-Label hat, ausgetauscht. Doch was tun mit den Restbeständen?

Die Idee war schnell geboren denen etwas Gutes zu tun, die ebenfalls durch die Pandemie vor große Herausforderungen gestellt wurden. Die Mitarbeiter:innen des Altenheims Marienheim in Glonn konnte sich in der Pandemie nicht wegducken und mussten immer vor Ort sein, wenn Ihre Hilfe gefordert war und das tun Sie bekanntermaßen mit Bravour.

So kam es dazu, dass in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister von Glonn Josef Oswald, zahlreiche Helfer:innen um Heimleiter Hubert Radan mit vielen Wolfhound-Flaschen beschenkt werden konnten.

Lasst es Euch schmecken, Ihr habt es Euch redlich verdient.

Bild v.l.n.r. Herr Zlate Naumoski, Wohnbereichsleiter u. Betriebsratsvorsitzender, Frau Britta Bolsmann, Inhaberin Wolfhound, Frau Irja Geppert, Inhaberin Wolfhound, Herr Elvir Cehajic, stellv. Pflegedienstleiter, Herr Hubert Radan, Heimleiter, Herr Josef Oswald, Bürgermeister Glonn

 

„Geppertsiedlung“ und „Mühlthal“

In den Jahren 1957 und 1958 wurden zwei weitere Siedlungen mit jeweils 13 Baugrundstücken genehmigt:

Die Siedlung an Mühl- und Keltenweg westlich der Feldkirchner Straße, die bis zur Straßenbenennung von 1959 nach einem der beteiligten Grundbesitzer „Geppert-Siedlung“ hieß und die Siedlung auf einem Grundstück der Elektrogenossenschaft Frauenreuth im Mühlthal, die heutige Quellenstraße.

Beide Siedlungen waren im Wirtschaftsplan von 1952 nicht verzeichnet oder geplant. Da die Gemeinde sich immer noch nicht zum “Wohnsiedlungsgebiet” erklärt hatte, auch wenn das Landratsamt jedes Jahr deutlicher darauf drängte, konnten diese relativ kleinen und relativ weit außerhalb der bestehenden Bebauung liegenden Siedlungen genehmigt werden. Die Erklärung zum “Wohnsiedlungsgebiet” hätte die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans mit nur daraus abzuleitenden Bebauungsgebieten zur Folge gehabt und der Spielraum der Gemeinde, Bauland auszuweisen, wäre geringer gewesen.

Als Einwand gegen die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes galt der Gemeinde, dass die hohen Kosten der Planung nicht aufgebracht werden könnten – der unbedingt nötige Schulhausneubau im Jahre 1957 hatte die Finanzen der Gemeinde tatsächlich sehr erschöpft –   aber auch damit, dass viele Grundstücke schon  längst verkauft seien und man den Bauwilligen nicht zumuten könne noch länger zu warten oder gar Gefahr zu laufen, dass ihr Grundstück plötzlich nicht mehr in den Grenzen eines gültigen Bebauungsplanes liege.

Dies traf auf jedenfall auf die Grundstücke der Quellenstraße zu, die schon in den Jahren 1954 bis 1955 von der Elektrogenossenschaft Frauenreuth an Bauwillige verkauft worden waren. Damals betrug der Kaufpreis – aufgrund der Preisbindung für Grundstücke –  2 DM, auf den die Käufer noch einen freiwilligen Betrag von 3 DM zahlten, um ungefähr an den damals ortsüblichen Preis von 7-8 DM heranzukommen.

Die Einfahrt zur Quellenstraße war bei Baubeginn über den Balkhamer Weg hin geplant, die heutige Ein- und Ausfahrt war vor dem Ausbau der St 2079 nur ein schmaler Feldweg. Dieser Weg über Balkham wurde aber nie benutzt, zum einen weil er nicht ausgebaut werden konnte, da Grundstücke bereits verkauft waren, zum anderen weil er in “noch schlechterem Zustand” war als die Ausfahrt auf die Staatsstraße. Während das Straßenbauamt lang auf einen Ausbau des Balkhamer Weges drängte, da er Grundlage des Baugebietsausweisung gewesen sei, hielt die Gemeinde dagegen, dass Grundstücke nicht vorhanden, Kosten zu hoch und die Akzeptanz dieses Weges bei den Bewohnern der Quellenstraße nicht vorhanden wäre.

Erst  im Jahr 1965 einigte man sich pragmatisch und veränderte die Verkehrsführung und Beschilderung, um die Gefährlichkeit der Ausfahrt zu verringern.

 

 

Andere, im Wirtschaftsplan von 1952 geplanten Siedlungsgebiete, wie zum Beispiel das sehr große Areal am Hang oberhalb der Kastenseestraße konnten nicht realisiert werden, weil Besitzer zum Teil gar kein Interesse am Verkauf ihrer landwirtschaftlichen Grundstücke hatten, oder weil das Landratsamt schwerwiegende Bedenken wegen Wasserversorgung und Kanalisation hatte. So nutzte die Gemeinde für den dringend benötigten Wohnungsbau gerne die Angebote einzelner Grundstückbesitzer, zumal wenn sie sich so bereitwillig zu Übernahme von Straßenbau und Erschließungskosten verpflichten ließen, wie die Grundbesitzer Wilhelm Geppert und Josef Seidl.

“Geppertsiedlung” ca.1960                                                   Quellenstraße ca.1960      Bilder: F.Hintermaier/Archiv

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Windenergie im Ebersberger Forst


Termine für Bürgerdialoge und Exkursionen stehen fest.
Mit einer kombinierten Brief- und Urnenwahl können die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ebersberg am 16. Mai 2021 über die fünf geplanten Windräder im Ebersberger Forst entscheiden. Damit sich die Menschen im Landkreis bestmöglich auf diese Entscheidung vorbereiten können, bietet die Energieagentur Ebersberg-München ein Bündel an Informationsmöglichkeiten an. Die erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Windenergie ist die Internetseite www.windenergie-ebersberger-forst.de. Dort gibt es einen Überblick über das Projekt und seine Historie und wissenschaftlich fundierte Fakten zur Windenergie.

Ergänzt wird das Angebot um drei Online-Bürgerdialoge. Diese finden jeweils abends am 18. März, am 28. April und am 11. Mai statt. Bei den Bürgerdialogen geben Expertinnen und Experten weitere Einblicke in das Projekt im Ebersberger Forst und seine Auswirkungen auf die Region. Dabei werden sie detailliert auf alle kritischen Nachfragen der Bürgerinnen und Bürger eingehen. Sollten größere Veranstaltungen im Frühjahr wieder möglich sein, wird die Energieagentur versuchen, die Termine der Bürgerdialoge zumindest teilweise als Präsenzveranstaltung anzubieten.

Ein weiterer Baustein sind Exkursionen zu bereits bestehenden Windenergieanlagen in Wäldern in der Gemeinde Fuchstal nahe Landsberg am Lech (20. März, 18. April) und der Gemeinde Berg am Starnberger See (17. April) sowie zum bisher einzigen Windrad im Landkreis Ebersberg in der Gemeinde Bruck (25. März). An den drei Stationen können sich die Bürgerinnen und Bürger ein eigenes Bild vom Flächenverbrauch und der Wirkung von Windrädern auf sich selbst und auf den Forst machen. Die Teilnahme an den Exkursionen ist kostenlos. Voraussetzung für die Durchführung der Fahrten ist die zu diesem Zeitpunkt geltende Corona-Verordnung des Freistaats Bayern.

Energieagentur
Ebersberg-München gGmbH
Eichthalstraße 10, 85560 Ebersberg
Bahnhofsweg 8, 82008 Unterhaching
Ansprechpartner: Benjamin Hahn
Tel. 08092 / 33 090 45
benjamin.hahn@ea-ebe-m.de
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