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Energie

Aktuelles zur Energiewende

Bürgerentscheid
Am 16. Mai 2021 findet im Landkreis Ebersberg ein Bürgerentscheid zur Windenergie im Ebersberger Forst statt.
Der Kreistag des Landkreises Ebersberg hat beschlossen, die Bürgerinnen und Bürger zu diesem zentralen Klimaschutzprojekt zu befragen (siehe dazu auch den Kreistagsbeschluss vom 27.01.2020 in der Rubrik „Landschaftsschutzgebiet“).
Die Fragestellung im Bürgerentscheid lautet wie folgt:
“Sind Sie dafür, dass der Landkreis Ebersberg zur Erreichung der Ziele des Klimaschutzes und zur Förderung der Landschaftspflege die ihm zur Verfügung stehenden grundstücksrechtlichen Möglichkeiten ausschöpft, um darauf hinzuwirken, dass im Ebersberger Forst maximal fünf Windräder errichtet werden?”
Alle weiteren Informationen finden Sie unter https://windenergie-landkreis-ebersberg.de/Projekte/Ebersberger_Forst/buergerentscheid
Umfangreiche Beratungsangebote für Privatpersonen und Unternehmen werden für Sie von der Energieagentur Ebersberg erbracht. Zudem finden Sie viele Veranstaltungen oder Energiespartipps unter https://www.energieagentur-ebe-m.de/ . Nutzen Sie bitte diese Angebote.


Energieleitbild

Präambel

Angesichts der Entwicklung des Klimas, in Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und im Bestreben nach regionaler Wertschöpfung will die Marktgemeinde Glonn konsequent den Weg in eine Zukunft frei von fossilen Energiequellen gehen.
Das soll schrittweise durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
– Darstellung der vorhandenen Energieversorgungen durch einen Energienutzungsplan
– Ermittlung der möglichen Potentiale an natürlicher, nachhaltiger Energieerzeugung
– Entwicklung von Umsetzungsstrategien
Die Marktgemeinde strebt dieses Ziel in enger Zusammenarbeit mit dem dem AEG 2020 Glonn e.V. an. Er ist in diesem Prozess kompetenter Ansprechpartner der Gemeinde in Energiefragen, Ideengeber und Motor, parteiübergreifend – unabhängig – handlungsorientiert

Leitziele

Gemeinsam mit dem Aktionskreis Energiewende Glonn 2020 e.V. verfolgt die Marktgemeinde Glonn das Ziel, durch geeignete Maßnahmen bis zum Jahre 2020 den Energieverbrauch für Gebäudeheizung und Stromversorgung in Glonn weitestgehend ohne fossile Energieträgern zu decken.
Um dieses Ziel zu erreichen, soll der derzeitige Bedarf deutlich reduziert und der verbleibende regenerativ gesichert werden. Zur Senkung des Energieverbrauchs wird das Augenmerk auf die Sanierung von Wohngebäuden gerichtet, da diese den größten Verbrauchssektor darstellen. Nach Angaben des Fraunhofer Instituts im CO2 – Gebäudereport 2007 betrug die Quote der jährlich energetisch vollständig sanierten Gebäude in 2006 2,2% des Bundesdurchschnitts.
Aus dieser Sanierungsquote wurde für Glonn eine Bedarfsreduzierung von rund 2% pro Jahr abgeleitet, durch die eine Energieeinsparung von rund 20% bis 2020 erreicht werden kann.
Um eine energieautarke Versorgung zu erreichen, müssen daher zusätzlich zur Realisierung dieses Einsparpotenzials die Anteile regenerativer Energieträger innerhalb der Marktgemeinde erhöht bzw. neue Versorgungsquellen erschlossen werden.

Ausgangssituation

Der Heizwärmebedarf in Glonn beträgt derzeit rd. 36.300 MWh/a, davon werden ca. 75% durch Heizöl und rd. 20% durch regenerative Energieträger gedeckt. Der verstärkte Ausbau von regenerativen Energien kann – ausgehend von einer 20%igen Energieeinsparung im Gebäudebereich – bis 2020 eine Deckungsrate von 100% am Wärmeenergiebedarf erzielen. Die kluge Vernetzung der Nutzung von Sonnenenergie, Biomassen, Erdwärme, Biogasanlagen und Wasserkraft verspricht, wie in den nachstehenden Handlungsfeldern im Einzelnen erläutert ist, aus heutiger Sicht für die Region den größten Erfolg.

Handlungsfelder und Maßnahmen

Die verschiedenen Handlungsfelder wurden gemeinsam mit den kommunalen Enscheidungsträgern identifiziert und diskutiert. Als zentrale Handlungsfelder, die jeweils verschiedene Maßnahmen und Leitziele umfassen, wurden identifiziert:

  1. – Energieeinsparung
  2. – Alternative Energieversorgungsformen
  3. – Wärmenetze
  4. – Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit Gemeinde-AEG
  5. – Monitoring

Handlungsfeld 1: Energieeinsparung

Eine Notwendigkeit auf dem Wege zur Energieautarkie und somit das bedeutende Handlungsfeld stellt der Komplex Energieeinsparung dar. Von zentraler Bedeutung ist die Erhöhung der Sanierungsquote. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Umsetzung folgender Maßnahmen empfohlen.
Steigerung der energetischen Sanierungsquote
Um den Heizenergiebedarf von derzeit 36.300 MWh/a im Wohngebäudebereich spürbar zu senken, ist vor allem eine deutliche Erhöhung der Sanierungsquote im Wohngebäudebereich anzustreben, da dieser den größten Verbrauchssektor darstellt. Die Umsetzung dieser Zielsetzung, die energiesparendes Verhalten und Investitionen auf Seiten der Bürger erfordert, sollte von kommunaler Seite soweit wie möglich flankiert werden.
Einrichtung einer Energieberatungsstelle
Die Energieberatungsstelle soll den Bürgern eine kostenlose bzw. kostengünstige Erstinformation zur energetischen Gebäudesanierung ermöglichen. Im Anschluss an die Erstberatung sollten dann detaillierte Analysen und individuelle Kosten-Nutzen-Berechnungen durch den Energieberater folgen. Die Einrichtung der Energieberatungsstelle sollte möglichst zügig angegangen werden, um den Prozess der Energieeinsparung von Beginn an stimulierend zu begleiten.
Verbraucherberatung
Durch Verhaltensänderungen der Bürger im Alltag können ebenfalls merkliche Energieeinsparungen erreicht werden. Daher sollte die Energieberatungsstelle auch zu diesem Themenkomplex Beratung anbieten.
Sanierungswettbewerb
Anreize zu Sanierungsinvestitionen können durch die Auslobung eines Wettbewerbs und die Prämierung von besonders effektiven Sanierungsmaßnahmen geschaffen werden. Ein Sanierungswettbewerb sollte frühzeitig angestoßen werden, um die Bürger zu Sanierungsaktivitäten zu bewegen.
Vorbildfunktion der Gemeinde
Mit der energetischen Verbesserung der eigenen Liegenschaften sollte die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen. Durch die geplanten bzw. schon in Angriff genommenen Sanierungsmaßnahmen in Schule, Rathaus, Hallenbad und Klosterschule leistet die Gemeinde einen Beitrag zu mehr Verständnis und Sanierungsbereitschaft der Bürger. Die Vorbildfunktion der Gemeinde erstreckt sich über den gesamten Betrachtungszeitraum bis 2020.

Handlungsfeld 2: Regenerative Energien

Wie die Analysen gezeigt haben, wird langfristig eine energieautarke Versorgung nur zu erreichen sein, wenn alle regenerative Energien in der Region genutzt werden.
Biogas
Unter Einbindung der landwirtschaftlichen Betriebe sollte die in Biogasanlagen entstehende Abwärme in die Wärmenetze eingespeist werden. Unter dem Aspekt der optimalen Wärmenutzung kommen kleine Anlagen im Leistungsbereich von rd. 100-300 kW elektrischer Leistung in Frage, die im Umfeld des Hauptortes installiert werden. Idealerweise kann die Wärme dann dezentral eingespeist und später bei Bedarf zu einem zentralen Wärmenetzverbund zusammengeschlossen werden. So kann die Abwärme der Anlagen vielfältig genutzt werden.
Holz
Aufgrund des bestehenden Potenzials sollte der Anteil an Holzheizungen weiter gesteigert werden. Für die Versorgung der Wärmenetze bieten sich insbesondere Hackschnitzelheizungen an (siehe hierzu auch den Punkt Ausbau der Wärmenetze im Handlungsfeld 3). Außerhalb des Hauptortes ist die Verwendung von automatischen Stückholz- und Pelletheizungen geeignet. Technologische Entwicklungen der Holzvergasung sollten beobachtet und ggf. angewendet werden.
Dachflächen-PV
Aufgrund der klimatischen Begebenheiten bietet sich der Ausbau von Dachflächen-PV an. Die Entwicklung im Bereich Dachflächen-PV ist wesentlich vom Verhältnis der spezifischen Anlageninvestition zur Rückspeisevergütung abhängig. Im Rahmen des Energienutzungsplans kann der Ausbau von Dachflächen-PV durch die Beseitigung möglicher Hemmnisse, durch Beratung oder ergänzender Zuschüsse positiv beeinflusst werden.
Solarthermie
Durch den Einsatz von Solaranlagen zur Wassererwärmung können in der Regel 60-70% des Warmwasserenergiebedarfs gedeckt werden. Der Einsatz von solarthermischen Anlagen in Haushalten erscheint insbesondere dort sinnvoll, wo kein Anschluss an Nahwärmenetze besteht. Die Kombination mit einem Schichtenspeicher ermöglicht auch die Raumwärmeunterstützung. Es ist zu prüfen, ob der Sommerbetrieb von Nahwärme durch eine „Groß-Solarthermie-Anlage“ wirtschaftlich ist und zu einer Einsparung von fossilem Energieträger führen kann.
Wärmepumpe
Der wirtschaftlich sinnvolle Einsatz von Wärmepumpen empfiehlt sich in Neubauten und energetisch sanierten Bestandsgebäuden, die mit Niedertemperaturheizflächen beheizt werden. Die eingesetzte Wärmepumpe sollte mindestens eine Jahresarbeitszahl von 4 erreichen, um einen Beitrag zur Einsparung von Primärenergie zu leisten.
Geothermie
Die derzeit erheblichen Investitionskosten einer geothermischen Erschließung stehen im Wettbewerb zu den heute noch relativ niedrigen Kosten für fossile Brennstoffe und Holz. Durch die erwartete Verknappung dieser Energieträger wird die Tiefengeothermie in den kommenden 15 -20 Jahren wirtschaftlich attraktiv.
Zudem ist das geothermische Potenzial mit geschätzten 4,5 MW so groß, dass der Nutzwärmebedarf im Jahr 2020 beinahe vollständig dadurch gedeckt werden kann. Die geologischen Gegebenheiten in der Region um die Marktgemeinde Glonn weisen ein relevantes hydrothermales Tiefengeothermiepotenzial auf.
Mit dem Ziel eine geothermische Versorgung spätestens ab 2030 zu ermöglichen, sollten daher parallel zum Ausbau der Wärmenetze geologische Untersuchungen vorgenommen werden.
Freiflächen-PV-Anlagen
Im Bereich der Stromerzeugung empfiehlt die relativ lange Sonnenscheindauer von rd. 1700 h/a sowie die aktuell günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingung (EEG Einspeisevergütung, Anlagenpreise) den Ausbau von Freiflächen-PV-Anlagen, da mit zunehmender Anlagengröße die spezifischen Investitionskosten abnehmen. Voraussetzung ist die Änderung der Bebauungspläne und ggf. die frühzeitige Einbindung potenzieller Investoren.
Die Ausweisung von Flächen und Suche nach Investoren sollte ab 2010 erfolgen, um die günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des EEG bis 2015 noch auszuschöpfen zu können. Die Kompatibilität mit Landschafts- und Naturschutz sind vorrangig zu beachten.

Handlungsfeld 3: Wärmenetze

Durch den Ausbau und Zusammenschluss von Wärmenetzen wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass Abnahmestrukturen für regenerative Energieversorgungs-Systeme entstehen. Auch im Handlungsfeld Wärmenetze ist die Bürgerschaft ein zentraler Akteur, da im Falle des Anschlusses an ein Nahwärmenetz anstehende Sanierungsinvestitionen in Heizanlagen bei den Bürgern entfallen können und da-durch deren Anschlussbereitschaft steigt. Das Konzept des Biomassenheizwerks an der Zinnbergerstrasse ist hier ein wegweisender Beginn.
Ausbau
Der weitere Ausbau bietet sich insbesondere in den zentralen und südlichen Orts-teilen sowie im Bereich Kugelfeld/Wiesmühlstraße sowie Ortsmitte Nord an, die vom Wärmeatlas als Gebiete mit hoher Wärmedichte ausgewiesen sind.
Zusammenschluss
Langfristig sollte ein Zusammenschluss der bestehenden und auszubauenden Netze im Hauptort angestrebt werden, da durch den Zusammenschluss Abnahmestrukturen entstehen, die den Einsatz weiterer regenerativer Energieversorgungssysteme wie beispielsweise der Tiefengeothermie unterstützen können. Eine wichtige Rolle für die Leitplanung können hier ggf. die Gemeindewerke Glonn [GEWEG KU] übernehmen.
Arbeitsgruppe Wärmenetze
Um den erfolgreichen Ausbau und eine hohe Anschlussbereitschaft der Bürger zu erreichen, sollte eine Arbeitsgruppe Wärmenetze ins Leben gerufen werden, in der alle für den Bereich Wärmenetze relevanten Akteure vertreten sind.
Informationsbereitstellung
Um einen hohen Anschlussgrad an die entstehenden Nahwärmenetze zu erreichen, sollte eine frühe Bereitstellung von Informationen und eine Einbindung potenzieller Kunden in die Planungen soweit wie möglich erfolgen.

Handlungsfeld 4: Öffentlichkeitsarbeit – Zusammenarbeit

Marktgemeinde – Aktionsgemeinschaft Energiewende 2020 e.V.
Die hoch gesteckten Ziele in den Bereichen Energiesparen, alternative Energieversorgung und Wärmenetze können nur durch aktive Mitwirkung und finanzielles Enga-gement der Bürger erreicht werden. Daher werden auch eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit sowie die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Arbeitskreis Energiewende Glonn V. (AEG) als ein zentrales Handlungsfeld eingestuft.
Der Aktionskreis Energiewende Glonn (AEG) nimmt bereits vielfältige Aufgaben im Rahmen der Energieautarkie-Initiative wahr und unterstützt bei der Aufklärung und Aktivierung der Bürger. Eine vertiefte Zusammenarbeit von Gemeinde und AEG wird als ein Faktor für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen erachtet.
Koordinierungsstelle
Die Öffentlichkeitsarbeit wird in Kooperation mit dem Aktionskreis Energiewende und der Energieberatungsstelle organisiert. Die Finanzierung der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Koordinierungsstelle könnte von der Gemeinde grundfinanziert und über Förderprogramme die finanzielle Ausstattung aufgestockt werden. Bei-spielsweise fördert das BMU die beratende Begleitung der Umsetzung von Klima-schutzkonzepten, weshalb eine Ausweitung auf die Ebene der Verwaltungsgemein-schaft insbesondere in Bezug auf die Fördervoraussetzungen sinnvoll erscheint.
Homepage
Die Gestaltung einer attraktiven Homepage stellt ein wichtiges Instrument dar, um über die Initiative, Beratungsmöglichkeiten, alternative Technologien wie Geothermie und Freiflächen-PV und Fördermittelberatung zu informieren. Durch die Darstellung umgesetzter Maßnahmen und deren Auswirkung auf die kommunale Energiebilanz kann die Thematik veranschaulicht und Handlungsmöglichkeiten für Haushalte und Unternehmen verdeutlicht werden.
Zusammenarbeit Gemeinde-AEG
Um die gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem Arbeitskreis zu vertiefen, nehmen der Bürgermeister bzw. der Verwaltungsratsvorsitzende der GEWEG sowie Fraktionsvertreter an Sitzungen des Arbeitskreises teil und die AEG wiederum wird als Berater bei Gemeinderatssitzungen mit Energiebezug eingebunden.
Handlungsfeld 5: Monitoring
Der Gemeindeverwaltung werden die Ergebnisse des Energienutzungsplans aus verschiedenen Datenerhebungen wie Energieverbrauch, Wärmedichten, Bestand an regenerativen Energieerzeugungsanlagen, Verwendung von Energieträgern etc. in Form einer GIS-basierten Planung Datenbankdokumentation zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse des Energienutzungsplans werden der Gemeinde Glonn zur Verfügung gestellt, um somit der Gemeinde die Datenbasis für ein kontinuierliches Controlling bereitzustellen. GIS-basiertes Datenbanksystem Um die Entwicklung der Energieautarkie-Initiative zu verfolgen und Daten gestützt steuern zu können, wird auf Basis der Ergebnisse des Energienutzungsplans ein GIS-basiertes Datenbanksystem aufgebaut und fortgeschrieben werden.

Glonn, im Dezember 2009

Leitziel-Entwürfe: KEWOG-ZREU Städtebau und AEG 2020 Glonn e.V.

Zusammenstellung: Markt Glonn, Bgm. Martin Esterl

Projekte der GEWEG

Gemeindewerke Glonn KU AdöR - Projekte
Seit der Gründung des Kommunalunternehmens wurden im Wesentlichen die unten aufgeführten Projekte übernommen.

GEWEG Projekt

GEWEG Projekt

Nahwärmenetz Wetterling

GEWEG Projekt

GEWEG Projekt

Nahwärmeleitung Glonn Süd

GEWEG Projekt

GEWEG Projekt

Nahwärmeleitung Wiesmühlstraße

GEWEG Projekt

GEWEG Projekt

Bauhof Haslacher Straße

 Betrieb der Wärmeerzeugung und Nahwärmenetzes in Wetterling
 • Es wurden die angeschlossenen Häuser von 8 auf 26 erweitert
 • In 2012 wurden von der erzeugten Wärme 98,7% aus Hackschnitzel und 1,3% aus Öl erzeugt
 • In 2013 wurden 6 weitere Häuser angeschlossen
 • Eine Erweiterung des Netzes nach „Alt-Wetterling“ konnte bisher aufgrund des zu geringen
   Interesses nicht erfolgen

Bedarfsabfragen und Planung einer Nahwärmeleitung für Glonn Süd in Zusammenarbeit mit dem AEG 2020  

 • In 2010 wurde das Gebiet Kugelfeldsiedlung, Mühlweg/Keltenweg, Mattenhofener
    Siedlung,  Am Kupferbach sowie am Schmidberg untersucht und der Bedarf abgefragt.
 • Die Planung war das Gebiet durch 3 unabhängige Wärmelieferanten zu beliefern und wäre  
   nach Planung ab ca. 80 Hausanschlüssen wirtschaftlich mit Wärme zu versorgen.
 • Entgegen dem ursprünglich bekundeten Interesse konnten nur 
   23 Vorverträge abgeschlossen werden.
 • In 2011 wurde der Bereich Wiesmühlstraße und Mühlweg/Keltenweg erneut untersucht und
   ein nun höheres Interesse festgestellt.
 • 2012 wurde den Eigentümern für die Gebiete Kugelfeldsiedlung, Mühlweg/Keltenweg sowie
   Mattenhofener Siedlung erneut ein Angebot zur Wärmeversorgung gemacht.
 • Nachdem das Interesse im Bereich Mattenhofener Siedlung und insbesondere im Bereich
   Mühlweg/Keltenweg ausreichend hoch für einen wirtschaftlichen Betrieb war, wurden den
   Interessenten Wärmelieferverträge unterbreitet.
 • Leider konnten im Bereich Mattenhofener Siedlung nicht alle Wärmelieferverträge 
   abgeschlossen werden. Durch die dadurch zu geringe Wärmedichte wurde ein Bau und
   Betrieb im Bereich Mattenhofener Siedlung unwirtschaftlich. Für das kleinere Gebiet
   Mühlweg/Keltenweg konnte der potentielle Wärmelieferant das Angebot zur Wärmelieferung
   nicht zu den avisierten Konditionen aufrechterhalten. Somit konnte auch für das kleinere
   Gebiet Mühlweg/Keltenweg keine Nahwärmeversorgung erstellt werden. Somit konnte auch
   für das kleinere Gebiet Mühlweg/Keltenweg, trotz erheblichen finanziellen und zeitlichen
   Aufwands, keine Nahwärmeversorgung erstellt werden.

Planung, Bau und Betrieb der Nahwärmeleitung in der Wiesmühlstraße  
• Bau des Nahwärmenetzes in 2012
• Anschluss von 5 Abnehmern mit einer Gesamtwärmeleistung (Abnahme) von 100 kW
• Wärmelieferung durch die Hackschnitzelheizung der Familie Schwaiger

Planung und Bau des Bauhofs an der Haslacher Straße
 • Übertragung des Bau eines Bauhofs vom Gemeinderat an das KU im Juli 2010
 • Errichtung eines Bauhofgebäudes an der Haslacher Straße in 2011 und 2012 
 • Der Bauhof hat eine Größe von 15x35m und eine Höhe von 7 Metern
 • Im Gebäude befinden sich Büro, Werkstatt, Aufenthaltsraum, Toiletten sowie ein Heizraum
 • Beheizt wird das Gebäude über eine Pellet Heizung
 • In der Mitte ist eine beheizbare Fahrzeughalle und rechts der unbeheizte Teil der Halle.
 • Auf dem Dach befinden sich zwei Photovoltaikanlagen. Die auf der Westseite gehört der
   Gemeinde auf der Ostseite ein Bürgerphotovoltaikanlage verwaltet durch den AEG 2020
 • Die Baukosten betrugen in Summe ca. 430.000.- € (ohne Photovoltaikanlagen)
 • 2013 wurde das Bauhofgebäude um eine Salzlagerhalle erweitert und die Dachfläche 2014
   für  eine Photovoltaikanlage zur Versorgung der Kläranlage mit Eigenstrom zur Verfügung
   gestellt.

Kommunalunternehmen

Die Gemeindewerke Glonn KU wurden im Sommer 2009 gegründet. Der Unternehmenszweck ist der Betrieb und die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung und Verteilung von alternativer Energie. Ebenso sollen kommunale Einrichtungen verwaltet werden sofern das Kommunalunternehmen hierzu vom Markt Glonn beauftragt wird. Neben den durchzuführenden Aufgaben ist der Zweck des Kommunalunternehmens die Förderung und Kontrolle der wirtschaftlichen und sparsamen Aufgabenerfüllung. Soweit als Einleitung ein kurzer Auszug aus der Unternehmenssatzung.

Wenn Sie Anregungen, Fragen oder Wünsche haben erreichen freuen wir uns auf Ihren Kontakt.

GEWEG KU AdöR
Marktplatz 1
85625 Glonn
E-Mail: GEWEG@glonn.de
Tel. (0 80 93) 90 97 - 37
Fax (0 80 93) 90 97 – 537

Markus Zistl

Markus Zistl

Vorstand

Thomas Reiser

Thomas Reiser

Technik

Martin Waschke

Martin Waschke

Technik

Gemäß Satzung besteht ein Kommunalunternehmen aus zwei Organen. Dem Vorstand und einem Verwaltungsrat, der den Vorstand berät und dessen Geschäftsführung überwacht. Der Verwaltungsrat besteht aus einem Vorsitzenden (jeweils zweiter Bürgermeister des Marktes Glonn), je einen Vertreter der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen sowie einem Vertreter des AEG Glonn 2020 e.V.

Josef Oswald

Josef Oswald

1. Bürgermeister
Vorsitzender des Verwaltungsrates

Stefan Jirsak

Stefan Jirsak

Freie Wähler
Stellvertretender Vorsitzender

Fritz Gerneth

Fritz Gerneth

Grüne
Verwaltungsrat

Hans Reiser

Hans Reiser

SPD/KOMMA
Verwaltungsrat

Alexander Senn

Alexander Senn

CSU
Verwaltungsrat